Stubentiger´s Plauderei

Stubentiger´s Plauderei

Haben Sie sich schon immer gefragt, was in einer Katzenpension alles passiert? Der Stubentiger  hat in den vergangenen Jahren viel erlebt und da er gerade Zeit und Muße hat, möchte er Sie gerne daran teilhaben lassen. Es wird allerlei Spannendes geben, lustige Geschichten, Trauriges und Wissenswertes. 
Wie war das noch einmal mit den Flöhen und dem Frühjahr? Welche Pflanzen mag die Katze und an welcher verdirbt sie sich den Magen? Was mache ich nur, wenn die Handwerker kommen? Oje, es kommt Familienzuwachs – Katze und Hund? 
Geht das gut?

Die Schnurrereien des Stubentiger`s  beschäftigen sich mit diesen und vielen anderen Fragen, Ideen und Überlegungen.
 
Nun sogar mit einem eigenen Blog! Ich bin schnurrig stolz!

Ein Best-of der ersten Plaudereien

News, Frühjahrsputz und Gartenarbeit

Stubentiger´s Plauderei

Was für aufregende Zeiten! Es gibt so viel zu erzählen, da weiß ich gar nicht, womit ich beginnen könnte. Am besten fange ich mit den Neuerungen an: Ihr könnt unsere Bettchen nun auch mit der Kreditkarte bezahlen. Da ist meine Chefin besonders stolz drauf, deshalb sage ich es direkt am Anfang. Außerdem findet ihr uns nun auch bei Instagram. Klickt einfach auf das komische Symbol oben rechts, das aussieht wie eine Waschmaschine, dann findet ihr uns und könnt uns auch folgen. Seht ihr, ich habe doch versprochen, dass ich schnell lerne!

Wie es uns sonst so geht? Naja, was soll ich sagen. Die Chefin ist der Ansicht, dass man die Zeit für einen gründlichen Hausputz in der Katzenpension nutzen kann. Also wird geschrubbt, gesaugt und gewienert…. So geht es mir also, dauernd wird man von den Kuschelbetten und den Kissen geworfen und ständig verfolgt sie mich mit dem Staubsauger oder dem Wischmopp. Das ist so lästig. Aber gut, es muss ja scheinbar sein und soweit ich weiß, ist so ein Frühjahrsputz in Corona-Zeiten besonders beliebt. Fast ebenso eine schöne Ablenkung wie Gartenarbeit. Also ich finde, ein Schläfchen in der Sonne viel sinnvoller und angenehmer, aber so sind die Menschen nun einmal. 

Zum Thema Hausputz und Gartenverschönerungsmaßnahmen möchte ich euch aber dennoch etwas erzählen. 
Vor allem euch, Katzen- und Hundeeltern, hört ihr mir auch zu. Rennt nicht schon wieder mit dem Staubwedel in der Hand weg. Erst zuhören. 

Vor allem im Moment scheinen die Menschen gerne zu putzen und zu desinfizieren, gegen Corona, gegen Viren und gegen Bakterien. Das scheint euch ganz wichtig zu sein, aber denkt dabei bitte an eure Mitbewohner, die die keine Schuhe oder Socken anhaben und nicht duschen gehen, um sich die Pfoten zu waschen. 

Handelsübliche Desinfektionsmittel sind nämlich wirklich nicht lecker und gesund sind sie schon einmal gar nicht. Wir können davon das Fell verlieren und krank werden, also überlegt bitte, wo ihr diese Mittel einsetzt. Auch unsere Spielzeuge mögen wir lieber ohne Desinfektionsmittel, wascht sie doch einfach richtig schön heiß oder steckt sie in das Eisfach des Kühlschranks. 

Für uns Vierbeiner ist weniger mehr. Statt wie wild zu desinfizieren, um mir eine Freude zu machen, finde ich es viel schöner, wenn meine Toilette frei von Überesten ist. Ich bin gerne Tiefbauunternehmer in der Katzentoilette, aber kein Archäologe! Auch mein Trinkwasser mag ich frisch am liebsten. Jahrgangswasser schätze ich durchaus nicht. 

Wasser! Das ist noch ein Stichwort, über das wir reden sollten. Ich möchte doch einmal eine Sache klarstellen. Ich liebe Springbrunnen und Gartenteiche, aber nicht, wenn ihr literweise Algenvernichter verwendet. Das ist scheußlich und gar nicht gesund. Bitte nehmt etwas Rücksicht auf mich und meine Verwandten. Genauso, liebe Gartenverschönerungsliebhaber, ist es mit Schneckenkorn, Ameisenpulver und diesem Mittel, mit dem man Gartenfließen unkrautfrei bekommen soll – diese Mittel sind unbekömmlich. Da streunert man arglos durch den Garten, rollt sich durch das Gras und am Ende putzt man sich gründlich das Fell und die Pfoten und schon hat man die schlimmsten Magenschmerzen. Das muss alles nicht sein.

So, nun habe ich euch alles erzählt, was mir zum Putzen Gärtnern und Wienern einfällt. Also tut etwas Sinnvolles, legt euch in die Sonne und macht ein schönes Nickerchen!

 

Passt gut auf euch auf und bleibt gesund!

 

Osterplauderei

So, nun ist also Ostern…

Immer noch keine Katzen, keine Katzeneltern und auch KEINE Schokoladenhasen für den Stubentiger!!!! Das ist unfair! Ich mag kein Corona!!! 

Hier sitze ich in der Sonne auf der Fensterbank und langweile mich zu Tode. Alle Katzenkrimis sind ausgelesen, „Das Traumschiff“ und auch „Pumuckl und die Ostereier“ sind geguckt – Da seht ihr, wie schlimm es um mich steht. 

Aber meine Chefin sagt, Trübsal und Gemecker wollt ihr nicht lesen. 

Deshalb frohe Ostern!!

Frohe Ostern

Dann kommen jetzt auch mal ein paar positive Neuigkeiten! Das erste Bett ist verkauft und geht auf die Reise zu einem netten Kater. Deshalb freut die Chefin sich sehr und ich nähe eine kleine Überraschung, die wir mit in das Paket packen. Vorausgesetzt, dass ich mich nicht wieder am Stoff festnähe… 
Wer hätte gedacht, dass es so kompliziert ist. 

Nun nimmt die Chefin es selbst in die Hand und ich sitze in der Sonne und putze meine eingequetschte Pfote. Aber eine schöne Überraschung wird es doch sein. 

Und wir sind nun auch bei Pinterest, ich verstehe es zwar noch nicht ganz, aber die Chefin sagt, dass wir da mitmachen müssen, damit uns mehr Menschen finden. Gut, dann pinne ich mal etwas. 

Die Chefin ist der Ansicht, dass das enthusiastischer geht. Also hier ist meine Botschaft: Sucht uns! Folgt uns! Seid dabei, wenn der Stubentiger das Internet erobert! 
Bestimmt werde ich der neue Star auf dem Social-Media-Dingensbumens! 

War das besser, Chefin? 

Nun verdreht sie die Augen, ich glaube, daran muss ich noch etwas feilen.  

Ich werde üben, als nächstes erobern wir Instagram und dann erfahrt ihr es sofort. Versprochen!

Tierbetten
Schöne Träume
Kuschelige Schlafgutbetten

Was macht eine Katzenpension in Zeiten von Corona?

Stubentiger

Stellen Sie es sich vor, da sitze ich – der Stubentiger – trinke gemütlich eine Tasse Tee und warte auf das Trapsen kleiner Pfoten, auf Schnurren und raschelnde Bälle, wildes Toben und vergnügtes Maunzen. Eben auf den Beginn einer neuen stressigen und aufregenden Saison! Endlich ist der Winter vorbei!
Und was passiert? Nichts. Schweigen im Walde. Meine Chefin schleicht durch die Gänge.
Was ist denn hier los? Keine Gäste, keine Katzeneltern, kein Telefon, das mich am Mittagsschläfchen hindert.....

Nun erfahre ich, es ist keine Saison, niemand fährt in den Skiurlaub, niemand sucht Ostereier in Spanien, keine Tauchurlaube.
Wir haben nicht Saison – wir haben Corona!

Also nichts als Langeweile, da muss man doch etwas unternehmen können? Kann man aber nicht, meinte meine Chefin. Doch ein paar Tage später war sie wieder da, räumte mein Lieblingszimmer aus und plötzlich war alles voll mit Stoffen, Füllwatte, Bändern und glitzerndem Zubehör. Wir nähen nun und ich bin wieder mit dabei – Stubentigers best friends. Gerne, Betten mag ich, aber haben Sie schon mal eine Katze mit Nadel und Faden gesehen? Nein, eben! 
Also was kann ich tun, für das Altenteil bin ich eigentlich auch nach 17 Jahren noch zu jung. Ich kann erzählen, wie es mit uns weitergeht und was ich in meinem bewegten Katzenleben so erlebt habe. 
Es soll aber sinnvoll sein, meint die Chefin. Na gut, dann eben auch sinnvoll. Also dann fange ich mal an. Sinnvoll ist im Frühjahr vieles: Den Garten schön machen, kann man auch bei Corona. Das Haus putzen, geht auch. Und leider geht noch etwas und das ist laut meiner Chefin auch sinnvoll – Flohschutz....



Wenn es juckt und krabbelt: Der Flohschutz

Ach ja, das Frühjahr ist schön, man kann wieder Bienen jagen, Fliegen fangen, Blumen ausbuddeln und in der Sonne liegen. Herrlich, wenn der Pelz gewärmt wird!


gesund und glücklich durch das Frühjahr

Aber leider hat das Frühjahr auch seine Schattenseiten, sagt die Chefin. Pff, na gut, sie hat ja recht, ich mag es auch nicht, wenn es plötzlich im Fell krabbelt, zwickt und beißt. Also, was soll man gegen die unliebsamen Mitbewohner tun? Flohschutz, meint die Chefin. 
Aber der stinkt und ist bestimmt ungesund! Igitt! 
Zu meinem Leidwesen lässt sich daran nichts ändern. Flöhe, Milben, Grasmilden und das ganze Getier gehören in den Garten und nicht in ein Haus oder ein Hotel. Na und, sagen manche Katzeneltern, mein Klärchen geht ja gar nicht raus. Ja, schon, aber auch ein Balkon oder eine Terasse zählen zum Außenbereich, auch hier kann eine kleine Maus oder ein Vögelchen vorbeikommen und ein paar Mitbewohner hinterlassen. Außerdem reicht es ja schon, wenn Frau Meiers Karlchen sich auf der Fußmatte im Treppenhaus kratzt und flutsch, schon hat man ein zusätzliches Haustierchen. Besonders hinterhältig an diesem Geziefer ist nämlich, dass es sich auch noch an Schuhen und Hosenbeinen mit in die Wohnung tragen lässt. Da werden die Katzeneltern zum Taxiunternehmen! 
Und noch ekliger finden die, dass ein Floh keinen Unterschied macht, dem ist es egal, ob er einen kleinen harmlosen Kater beißt oder in Herrchens Bett einzieht. 
Das nenne ich einmal ausgleichende Gerechtigkeit.
Darum also Flohschutz – wobei die Gleichberechtigung da auch schon wieder endet. Oder habt ihr schon einmal gesehen, dass eure Katzeneltern sich einpudern oder stinkende Gele in den Nacken packen? Nein! Das bleibt mal wieder an uns hängen! 
Aber dann sollen sie auch bitte wirken, sonst nützt es ja alles nichts und dann werden wir armen Katzen noch einmal entfloht, die Wohnungen mit Foggern eingestunken und die Kinderspielzeuge tiefgefroren. Nein, so muss es nicht laufen. Also bitte, liebe Katzeneltern, kauft anständige Flohsachen. Fragt die Leute in den weißen Kitteln, die ich gar nicht gerne mag, aber manchmal wissen sie doch wovon sie reden. Und diese blöden krabbelnden und springenden Tiere sind widerlich.
Übrigens, nicht nur die Eis-, Floh- und Zeckensaison startet jetzt, auch die Wurmzeit. Und auch hier gilt, liebe Katzeneltern, der Wurm an sich ist dumm, der unterscheidet nicht zwischen euch und mir. Also bitte denkt auch an die Wurmtabletten. Egal, wie eklig sie schmecken.